Kompetenzzentrum Oberlausitz – Annette Lischen

Annette Lischen ist Beraterin für Betriebliches Gesundheitsmanagement im Bereich Führungspsychologie und Business Health. Eine besondere Rolle in ihrer Tätigkeit spielt Kommunikation, denn auch die gehört zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement.

Viele denken, dass das Thema BGM mit ein paar Massagen, Physiotherapie und Ernährungscoaching abgehakt ist, aber vergessen dabei die Kommunikation. Denn einseitig, aggressiv oder gar nicht zu kommunizieren macht mitunter krank. Sei es die Verständigung von Chef zu Mitarbeiter, innerhalb der Führungsriege oder innerhalb eines Teams.

Offene und transparente Kommunikation wirkt sich also positiv auf gesundes ein Unternehmensklima aus.

Eine Methode dafür ist die gewaltfreie Kommunikation nach Rosenberg. Diese soll helfen, sich möglichst klar auszudrücken und dem gegenüber auch zuzuhören. Der Fokus liegt hier also auf den Gefühlen, die hinter dem Konflikt stehen.

Folgende 4 Schritt bilden das Grundkonzept der Gewaltfreien Kommunikation nach Rosenberg:

Beobachtung: Hier wird eine Handlung beschrieben. Interpretationen oder Werturteile bleiben dabei komplett außen vor. Es geht hierbei darum, die Bewertung von der Handlung zu trennen, um damit Klarheit zu schaffen.

Gefühl: Durch die Beschreibung der Beobachtung wird ein wahrnehmbares Gefühl ausgelöst.

Bedürfnis: Dieses steht mit dem Gefühl in Verbindung und beschreibt allgemeine Qualitäten, welche Menschen in ihrem Leben haben, etwa Sicherheit oder Verständnis. Die Gefühle wirken als eine Art Prüfstand dafür, ob ein Bedürfnis derzeit erfüllt ist oder nicht.

Bitte: Dem Bedürfnis folgt eine entsprechende Bitte im Hier und Jetzt. Diese sollten nach Rosenberg in einer „positiven Handlungssprache“ geäußert werden, also zu sagen was man möchte und nicht, was man nicht möchte. Man unterscheidet in Handlungsbitten und Beziehungsbitten.

Um dieses abstrakte Modell lebensnäher zu gestalten, empfiehlt Rosenberg die Schritte in folgendem Schema zusammenzubringen:

Wenn ich [Beobachtung] sehe, dann fühle ich [Gefühl], weil ich brauche [Bedürfnis]. Deshalb möchte ich jetzt gerne [Bitte].

Dies ist natürlich nur eine Methode ein gesundes Unternehmensklima herzustellen. Neben der Kommunikation gibt es viele weitere Aspekte, die dem betrieblichen Gesundheitsmanagement wenig förderlich sind. Diese Aspekte gilt es herauszufinden und gezielt dagegen vorzugehen.

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